"Auf der Höhe der Zeit. Subtil und Modern!"

– Acid Cannes –

"... ein leises Meisterwerk ..."

– ZDF –

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Ein Film von Johannes Suhm
nach einem Theaterstück von Nis Momme Stockmann
Ab 28.04.2022 im Kino!

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"Verdrängte Gefühle, Kommunikationsunfähigkeit und tief sitzende Aggression kumulieren zum atemlosen Generationenporträt."

– Süddeutsche Zeitung –

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"Unabhängiges deutsches Kino voller Wucht und Verve über Freiheitsdrang, Verantwortungslosigkeit und Kontrollverlust, hingebungsvoll interpretiert von Johannes Suhm."

– Spielfilm.de –

sternsternsternstern

"Unterkühlte Studie über verdrängte Lebenslügen und männliche Selbstgefälligkeit, die einen frösteln lässt."

– Cinema –

sternsternsternstern

"(...) nahbare Auseinandersetzung mit dem, was modemäßig „toxische Männlichkeit“ genannt wird. (...) Die zweite Hauptrolle spielt übrigens die Stadt Berlin, die ganz fabelhaft in ihrer Alltags-Ästhetik eingefangen wird."

– Tagesspiegel –

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Der Mann
der die Welt ass

Dieser Mann ist ein Desaster: verantwortungslos, aggressiv und gierig narzisstisch. Seine Frau mit den gemeinsamen Kindern hat er verlassen, den Unterhalt zahlt er unregelmäßig. Den kranken Bruder hält er auf Distanz und sein bester Freund taugt allenfalls noch als Punchingball und billiger Kreditgeber. Sogar den erfolgreichen Job hat er geschmissen, um sich selbstständig zu machen, „endlich frei zu sein“. Dafür zerstört er alles, was in seinem Leben wichtig war.
Wie und warum er sich so fühlt, darüber spricht er nicht: Ist er depressiv, ist es eine Midlife Crisis, vielleicht ein Burnout?
Als dann sein alleinstehender, dement werdender Vater Hilfe benötigt und er ihn zu sich ziehen lässt, bricht ein Generationenkonflikt auf, der sichtbar macht, wie missverständlich und hilflos diese Vater-Sohn-Beziehung war und ist.
Der Sohn möchte seinem Vater gefallen, der Vater ersehnt sich nichts weiter als den Erfolg des Sohnes. Die Gräben zwischen den beiden sind tief und der Abstieg des Sohnes nicht aufzuhalten.

Johannes Suhms zurückhaltende Adaption des international erfolgreichen Theaterstücks „Der Mann der die Welt aß“ von Nis Momme Stockmann ist das Portrait eines Mannes stellvertretend für eine ganze Generation in ihrer Lebensmitte, auf der Suche nach Identität, im Kampf mit dem eigenen Ego und einer fehlgeleiteten Männlichkeit, der die Vorbilder abhanden gekommen sind und deren eigene seelische Wunden tiefer zu sein scheinen als sie selbst für möglich halten.

Eine Geschichte über männliche Hybris, verdrängte Gefühle, unbewusste Depressionen und den harten Kampf um Erfolg in einer kapitalistischen Welt die wenig Raum für Verletzlichkeit lässt.

BESETZUNG

"Sehenswert als Geschichte des Scheiterns und des Suchens, eines ziellosen Herumirrens durch eine Welt, die sich mehr und mehr auflöst und einen damit alleine lässt."

– Film-Rezensionen.de –

"Nachdrücklich und glaubhaft verkörpert, ambivalent aber hochinteressant."

– programmkino.de –

STAB

Regie Johannes Suhm Buch Nis Momme Stockmann Co-Regie Lena Lessing Kamera Tobias Kaufmann Montage Annika Mayer, Sven Heussner, Stefan Kobe Sounddesign Adel Abbes Hafsi Mischung Christian Willmes Originalton Dennis Gross Musik DIS FIG, Christian Naujoks, Perel Kostüm Paulina Cwojdzińska Szenenbild Solveigh Sprengel Maske Sonja Haghpanah, Rebekka Schwark Animation Jon Frickey Titeldesign Moritz Koepp Executive Producer Dr. Anna Huttenlauch, Dr. Axel Schwanhäuser Koproduzenten Tobias Philippen, Marc Schäfers, Nis Momme Stockmann Produzenten Johannes Suhm, Tobias Kaufmann

Mit Unterstützung von
MFG Baden-Württemberg, ARRI Media Berlin, Cine Impuls, Camelot Broadcast Services

Eine Produktion von
Barrierifilm und Cinebureau Berlin in Koproduktion mit Schaefersphilippen

mfg baden-württemberg

Der Mann der die Welt aß · 2020
DCP · 1:2,35 · Dolby 5.1 · 80 Minuten
FSK ab 12 Jahren

"Schweigen bis zur Krise"

– Deutschlandfunk Kultur –

DIRECTOR’S STATEMENT

Warum bin ich ein Mann?
Warum fühlt sich das Leben in seiner Mitte plötzlich taub an?
Es ist doch alles da.
Wirkliche Armut gibt es nicht in Deutschland. Im Gegenteil.
Oder doch?
Wie sieht ein perfektes Leben aus? Will ich zu viel, bin ich zu gierig?
Warum kann ich nicht fühlen, was ich fühle?
Warum kann ich nicht im Verhältnis dazu sprechen, was ich fühle? Woher kommt diese Scham?
Was ist Scham und Schuldgefühl?
Spüre ich meine eigene Angst?
Wer genau ist denn mein Vater?
Warum sind meine Gedanken so oft bei ihm, auch wenn mein Verstand sagt, dass er als Vorbild nicht taugt?

Die Kraft des Vaters in der Psyche von Männern ist von großer Bedeutung und diesen meist nicht bewusst. Meine Generation und ich wurden von Eltern erzogen, die die Härte und Traumata des frühen 20. Jahrhunderts erfuhren und uns ein Leben in Wohlstand und Glück bieten wollten. Die Erzählung meiner Kindheit war Frieden und Geborgenheit. War es das wirklich? Was ist geschehen? Warum ist dieser Wohlstand heute so taub und schmerzhaft?

Vielleicht ist es die Aufgabe eines Erwachsenen, irgendwann stehen zu bleiben und zu schauen, wer er ist.

Robert Bly schreibt in seinem psychoanalytischen Buch „Eisenhans“:
„Der naive Mann, der genau auf die Sonne zufliegt, kann seinen eigenen Schatten nicht sehen. Er ist weit hinter ihm. In der Lebensmitte holt er ihn ein.“*

*Robert Bly, Eisenhans – Ein Buchüber Männer © 1991, 1997 by Kindler Verlag GmbH, München

Und Laurie Penny schreibt:
„Das Mitgefühl, das Männer und Jungs brauchen können, wenn sie der Welt der Gewalt, der Frauenfeindlichkeit und der emotionalen Verstopfung entfliehen wollen, ist nicht das des Priesters, der Sünden vergibt, sondern das des Arztes, der einem leidenden Idioten, der mit einer eiternden Wunde den Arztbesuch zu lange hinausgezögert hat, mit Nachdruckerklärt: Ich fürchte, das wird weh tun.“*

*Laurie Penny, Unsagbare Dinge © Edition Nautilus, Hamburg 2015

"... vibrierend inszeniert, packende Kamera und herausragende Schauspieler!"

– Chichester Film Festival –

Im Kino

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FILMPLAKAT

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PRESSEHEFT

"Die Tragödie der Männerprivilegien liegt darin, dass sie heute kein Garant für Glück und Gesundheit sind, wenn sie es denn je waren." *

*Laurie Penny, Unsagbare Dinge © Edition Nautilus, Hamburg 2015 

VERTRIEB

Barnsteiner Film
Eduard Barnsteiner

Suhrfeld 6
24358 Ascheffel

+49 (0) 4353 99 80 17 5
barny@barnsteiner-film.de

www.barnsteiner-film.de

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